MRT der Lunge

Lungenkrebs ist in Österreich die häufigste tödliche Krebserkrankung beim Mann und die zweithäufigste bei der Frau. Der Erfolg einer Behandlung dieser Krebserkrankung hängt ganz wesentlich von ihrer frühen Entdeckung ab. Eine neue MRT-Untersuchung lässt tumorverdächtige Veränderungn bereits ab einer Größe von 3-5 mm erkennen und das ohne jegliche Strahlenbelastung.

 

Lungenkrebs macht sich erst relativ spät mit Beschwerden wie Husten, Schmerzen oder Atemnot bemerkbar. Zu diesem Zeitpunkt ist die Erkrankung meist bereits so weit fortgeschritten, dass die Behandlungsmöglichkeiten limitiert sind. Wird die Krebserkrankung hingegen bereits in einem frühen Stadium entdeckt, wo noch keine Beschwerden vorhanden sind, so liegen die Heilungschancen bei ca. 80%. Solche frühen Stadien können nun mit Hilfe der neuen MRT-Untersuchung entdeckt werden. Gegenüber einer ebenfalls sehr genauen CT-Untersuchung hat die MRT-Untersuchung den Vorteil, dass sie ohne jegliche Strahlenbelastung auskommt und daher problemlos in regelmäßigen Abständen wiederholt werden kann.

 

Die neue MRT-Untersuchung wird von den Fachärzten für Personen mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung von Lungenkrebs empfohlen, also insbesondere für Raucher ab einem Alter von ca. 50 Jahren.

 

Die neue MRT-Untersuchung wird als Privat-Untersuchung angeboten.

 

Die neue MRT-Untersuchung ermöglicht eine detailgenaue Darstellung der Lunge

Ihre Ansprechpartner für die neue Lungenuntersuchung: DDr. Andreas Artmann, Dr. Markus Ratzenböck (v.l.n.r.)  

 

 

Informationen für Ärzte:

Wissenschaftliche Publikationen zum Thema MRT-Diagnostik der Lunge